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Ostsächsische Kugelvorkommen



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Kurzübersicht:
Der Phycodenquarzit von Meura führte zunächst durch hämatitische Sporenpakete, lagige und zungenförmige Gliederungen und Phacoide zu erstaunlich vielen Gesteinen mit analogen Bildungen. Erst in letzter Zeit erwiesen sich Chondren, kleinere und größere Kugelbildungen als umfassendstes Merkmal präphycodischer und phycodischer Fossilien in Gesteinen. Zu diesen gehören Graphit, Paragneise, Steinkohle, Sphärosiderite und derbe Quarze ebenso wie Feuersteine und Kugelpechstein. Fast jeder Flusskiesel, den wir in deutschen Flüssen finden, ist ein Fossil und ebenso wie Feuerstein durch Verkieselung von Algen entstanden.
Das Rätsel selbst großer Steinkugeln, die in Chile, Argentinien, Bosnien, Südafrika und an vielen Orten der Welt zu finden sind, ist gelöst, da Algentange schwimmend bis mehrere Meter große Kugeln aufbauten.
Ihre kleine Form, die Chondren sind bereichsweise massenhaft in Sedimentgesteinen enthalten. Da diese aufdringlichen Chondren in den angeblich plutonischen Gesteinen wie Granodioriten, Quarzporphyren, Fluidalporphyren, Pegmatiten und Monzonitoiden vorkommen, ja die angeblich hydrothermalen Erzlager und Kristalldrusen sie auch aufweisen, gerät die bestehende Geologie ins Wanken. Granit, Porphyr, Syenit und andere angebliche Plutonite sind metamorphe Sedimente. Gneise und Phyllite erweisen sich als sedimentär strukturiert und nur im Chemismus metamorph. Viele Erzlager sind ursächlich sedimentär, auch wenn sie metamorphe oder hydrothermale Veränderungen und die wunderbarsten Kristalldrusen aufweisen. Gibt es damit neue Widersprüche gegen die Vormacht plutonistischer Thesen? Vielleicht doch! Tauchen Sie mit ein in dieses spannende Abenteuer:

Erstellt: 21.10.2008
Aktualisiert 16.02.2011    G. Becker

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